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Hausbau planen: Mit der richtigen Architektur spart Ihr Geld!

 

Der Bau oder Kauf eines Hauses ist für die meisten von uns die wohl größte finanzielle Entscheidung unseres Lebens. Aber wusstet ihr, dass man schon mit der Wahl der „richtigen“ Architektur dauerhaft eine Menge Geld sparen kann? Die Bauweise des Hauses beeinflusst nämlich direkt, wie hoch künftig eure Energiekosten sind!

Wie ihr euch vor unnötigen Kosten schützt, dafür haben wir euch ein paar wertvolle Tipps zusammengestellt. Denn wer das Projekt „Hausbau planen“ vorausschauend in Angriff nimmt, kann seine monatlichen Betriebskosten ohne Komforteinbußen glatt halbieren. Lest hierzu auch unseren Artikel „Wir wollen ein Haus bauen! Und hier die Tipps dazu ….“

Hausbau planen = Energie sparen

Hausbau planen

Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden; auch bei jungen Menschen auf der Suche nach ihrem Traumhaus

Wie das Traumhaus aussehen sollte, davon hat jeder wohl ganz eigene Vorstellungen. Soll es der schmucke Neubau in einem Umfeld mit anderen jungen Familien sein, oder doch lieber eine gebrauchte Immobilie mit „Charakter“? Wie viel Zimmer werden eigentlich benötigt, die dann auf einer Ebene oder lieber auf zwei oder drei verteilt sein sollten? Und wenn ein Neubau: eher schlicht und gradlinig oder lieber verspielt, mit Türmchen und Erkern? Die „richtige“ Antwort auf all diese Fragen, auf „Hausbau planen“ gibt es natürlich nicht. Dafür sind die Geschmäcker und Bedürfnisse viel zu individuell.

Mit Blick auf die Folgekosten gibt es aber gute Gründe, sich eher für eine gradlinige Architektur zu entscheiden als für ein beispielsweise verwinkelt gebautes Haus mit Erker, Auslucht, Wintergarten und Loggia. Der Grund liegt in dem dann ungünstigeren Verhältnis zwischen Wohnfläche und Gebäudehülle; der Fachmann spricht hier von wärmeübertragender Umfassungsfläche. Das ist die Fläche, über die die Heizwärme aus dem Haus zumindest teilweise einweichen kann.

Mehr Winkel? Sind mehr Fassade!

Haus planen

Ein freistehender Altbau hat Charme – braucht aber auch mehr Energie als beispielsweise ein neues Reihenmittelhaus.

Warum es wichtig ist, den Hausbau so zu planen, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel: Ein Haus mit 10 x 14 m² Grundfläche in „Würfelarchitektur“, mit Flachdach und 4 m Traufhöhe hat eine Umfassungsfläche von rund 470 m². Das gleiche Haus, aber mit einer 4 x 4 Meter großen Loggia zusätzlich, kommt schon auf über 530 m². Das bedeutet etwa 12 Prozent höhere Wärmeverluste.

Das ist zugleich der Grund, warum zum Beispiel ein Reihenmittelhaus viel energiesparender ist als ein freistehendes Haus: Beim Reihenhaus mit Nachbarn links und rechts gibt es nicht vier, sondern nur zwei Außenwände, über die Wärme an die Umwelt verloren geht. Das sorgt automatisch für spürbar niedrigere Heizkosten.

Genau wie übrigens großzügige, nach Süden ausgerichtete Fensterflächen. Bei Sonnenschein funktionieren die wie eine Wärmefalle und lenken die kostenlose Sonnenwärme direkt ins Haus, so dass vor allem im Frühling und im Herbst weniger geheizt werden muss. Umgekehrt sorgen möglichst wenig Fenster in den Außenwänden nach Norden oder zur Wetterseite dafür, dass die Wärme besser im Haus bleibt.

Welche Möglichkeiten es außerdem gibt, durch gutes Hausbau planen oder Sanieren noch eine Menge Geld zu sparen, darüber informieren wir euch weiter in unserem nächsten Blog-Beitrag in drei Wochen.

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